Was kostet ein Elektriker 2026? Ob Steckdose setzen, Sicherungskasten erneuern oder komplette Neuinstallation — die Kosten für Elektroarbeiten variieren stark. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Preise 2026 üblich sind und wie Sie bei Elektroarbeiten sparen können.
Auf einen Blick: Eine komplette Elektroinstallation im Neubau kostet zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Der Stundensatz für Elektriker liegt 2026 bei 55–95 € netto. Mit gebündelten Aufträgen und Eigenleistung bei Vorarbeiten können Sie bis zu 30 % sparen.
Die Kosten für einen Elektriker in Deutschland variieren je nach Region, Auftragsart und Dringlichkeit. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Preise 2026 üblich sind und wie Sie bei Elektroarbeiten sparen können.
Stundensätze für Elektriker 2026
Der durchschnittliche Stundensatz eines Elektrikers liegt 2026 zwischen 55 und 95 Euro netto. In Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt zahlen Sie tendenziell mehr als in ländlichen Regionen. Meisterbetriebe berechnen häufig einen Aufschlag von 10-20 % gegenüber Gesellenbetrieben.
Typische Preise nach Leistung
- Steckdose setzen: 30–80 € (Material + Arbeit)
- Lichtschalter austauschen: 25–60 €
- Sicherungskasten erneuern: 800–2.500 €
- Komplettsanierung Altbau (80 m²): 8.000–15.000 €
- Smart-Home-Grundinstallation: 2.000–5.000 €
- E-Ladestation (Wallbox): 500–2.000 € (ohne Wallbox)
- Photovoltaikanlage (10 kWp): 12.000–18.000 €
Notdienst-Zuschläge
Elektriker-Notdienste außerhalb der regulären Arbeitszeiten kosten deutlich mehr. Rechnen Sie mit Zuschlägen von 50-100 % am Abend und Wochenende. An Feiertagen kann der Stundensatz auf 120-180 Euro steigen. Holen Sie auch im Notfall möglichst einen Kostenvoranschlag ein.
5 Tipps zum Sparen bei Elektroarbeiten
- Mehrere Angebote einholen: Vergleichen Sie mindestens 3 Kostenvoranschläge von lokalen Betrieben.
- Arbeiten bündeln: Lassen Sie mehrere Aufgaben in einem Termin erledigen — das spart Anfahrtskosten.
- Eigenleistung vorbereiten: Schlitze stemmen oder Kabelschächte freilegen können Sie oft selbst übernehmen (Achtung: keine Arbeiten am Strom!).
- Förderungen nutzen: Für energetische Sanierungen, Wallboxen und PV-Anlagen gibt es KfW- und BAFA-Zuschüsse.
- Festpreise vereinbaren: Bei klar definierten Aufträgen fahren Sie mit Festpreisen oft günstiger als mit Stundensätzen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet eine komplette Elektroinstallation im Neubau?
Für ein Einfamilienhaus mit 120-150 m² sollten Sie mit Kosten zwischen 15.000 und 25.000 Euro für die komplette Elektroinstallation rechnen. Der Preis hängt von der Anzahl der Steckdosen, Lichtauslässe und Sonderwünsche wie Smart-Home-Verkabelung ab.
Was kostet ein E-Check vom Elektriker?
Ein E-Check für eine Wohnung kostet zwischen 120 und 250 Euro, je nach Größe und Anzahl der zu prüfenden Stromkreise. Für Gewerbeobjekte liegen die Kosten entsprechend höher.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage 2026?
Ja, mit aktuellen Strompreisen von über 30 Cent/kWh und sinkenden Modulpreisen amortisiert sich eine PV-Anlage in Deutschland nach 8-12 Jahren. Die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauch machen die Investition langfristig rentabel.